Samstag, 12. Januar 2013
Motivation
Dem Elend auf der Welt steht ein immenses Potential an Menschlichkeit gegenüber. Sie kommt leider nicht zur vollen Wirkungsfähigkeit, um die Missstände abzuwenden und eine positive Lebensrealität für die Armen und Unterdrückten zu ermöglichen. Voraussetzung dazu wäre das Abrücken von einem kommerzialisierten schlechten Gewissen hin zu einer unmittelbaren Anteilnahme durch Verbreitung von Tatsachenbeschreibungen und Ausformulierung anwendbarer Lösungen sowie zu einer verlustfreien Zuwendung. Wir können uns der Realität nicht verschließen, dass die Ungerechtigkeiten weltweit hausgemacht sind. Ein Indiz dafür ist es, dass es durch sie sehr viele Notleidende, aber nur wenige „Gewinner“ gibt, die aber auch diese Ungerechtigkeit vorantreiben. Leider erdrückt das Desinteresse für Aktivitäten für das Gemeinwohl im öffentlichen Leben eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Problematik, die wie ein Krake alle Lebensbereiche umschlungen hat. Das fordert alle Menschen guten Willens zu einer Auseinandersetzung mit den systemrelevanten Faktoren heraus, die eine Desinformation und damit einhergehend die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche anstreben. Die oft nur schwach ausgebildete Handlungsorientierte Hilfsbereitschaft wird dadurch bereits im Keim erstickt oder zu konzernmäßig agierenden Aktivitäten umgeleitet. Dem muss entgegengewirkt werden, um eine aufgeklärte, gutwillige und aktive Gesellschaft zu ermöglichen.
Es ist dringlicher denn je, angesichts der Informations- und Reizüberflutung in den hochtechnisierten Gesellschaften, Kanäle und Betätigungsfelder zu eröffnen, durch die aktuelle und realitätsgetreue Informationen aus Krisengebieten und Armutsregionen alle erreichen können. Informationen von Menschen, die mangels Lobby und eigenen finanziellen Mitteln nicht die Möglichkeit haben, die Weltbevölkerung auf ihre Situation aufmerksam zu machen, um die Verantwortlichen und Verursacher zum Einhalt und Abkehr von ihren bösartigen Vorgehensweisen zu bewegen. Das Verhalten der Übeltäter zerstört die Umwelt und kostet den Opfern oft das Leben. Denjenigen, die es schaffen sich unter diesen schwierigen Umständen soweit auszubilden, dass sie ihre Situation in Worte und Bilder fassen können und selbst oder mithilfe anderer moderne Informationstechnologien nutzen können, verdienen es, weltweit Gehör zu finden und ernst genommen zu werden. Diese Bemühungen dürfen nicht versanden. Dazu ist es notwendig, dass in den reichen und in Sicherheit lebenden Gesellschaften sich ein Ohr und ein Herz für diese Anliegen heranbildet.
Ein Ansatz dazu ist es, durch einen Informationskanal z. B. im Internet eine mehrwegige Verbindung zwischen den verschiedenen Regionen und Gesellschaftszonen der Erde herzustellen, die eine von manipulierten Informationen unverfälschte Benachrichtigung der Öffentlichkeit ermöglicht. Um eine stetige und ernstzunehmende Vorgehensweise zu ermöglichen, ist es notwendig, Teams zu bilden, die durch Arbeitsteilung effektiver recherchieren, die Informationen aufbereiten und zu Forderungen bündeln können, welche dann an legitimierte Entscheidungsträger und Mächtige als Aufforderung zum Handeln oder Unterlassen ihrer schädigenden Handlungen gerichtet wird. Diese Teams können sich sowohl im realen Kontext der öffentlichen Gesellschaft sowie im virtuellen Raum bilden. Dazu bieten die bestehenden Freundschaftskreise, Interessens- und Freizeitkreise, Schulklassen etc. eine Basis.
Um eine realitätsbezogene und vertrauenswürdige Vermittlung zwischen den verschiedenen Regionen der Erde gewährleisten zu können, sind überprüfbare Kenntnisse und Expertenerfahrungen unerlässlich. Aus diesem Grund ist es notwendig, einen Beraterpool der Experten einzurichten, der sich aus Journalisten, Ortskundigen, Wissenschaftlern etc. zusammensetzt, die in gebündelter Form die aktuellen Informationen in Zweifelsfall überprüfen können und auch die angedachten Lösungsvorschläge ganzheitlich begutachten können. Eine dezentrale Strukturierung der Teams ermöglicht eine größtmögliche selbstverantwortliche Betätigung der Beteiligten, die nach eigener Wahl und Ermessen die Weltregionen und Kontaktpersonen sowie ihr Arbeitspensum bestimmen können.
Schema
1) Die Menschen in Krisen- und Armutsregionen werden dazu bewegt die Missstände oder ihre Hilfeforderung zu formulieren, damit diese weltweit verbreitert werden können und auch in den reichen Ländern Entscheidungsträgern und Verantwortlichen vermittelt werden können damit sozio-politisch Rückendeckung für die Betroffenen und für die Hilfsaktion aufgebaut werden kann.
2) Die Informations-, Such- und Verarbeitungsteams werden durch eine ansprechende Seite dazu motiviert sich an der Informationsfindung zu beteiligen und die recherchierten Informationen nach Region und Autor zu entschlüsseln, so dass eine Weiterbearbeitung möglich ist und eventuell zu dem Autor direkte Kontakt führen.
3) Der Beraterpool aus Experten bewertet die aufgearbeiteten Informationen, stellt Kontakte zu Entscheidungsträgern und Medien her und bietet Lösungsvorschläge an, die auf gebündelte Weise auf der Web-Seite veröffentlicht werden.
4) Die Erfolge werden fortlaufend veröffentlicht, um die Wirkungsfähigkeit der Aktivitäten bekannt zu machen, damit andere Menschen, die ebenfalls unter Missständen Leiden dazu motiviert werden, ihre Situation öffentlich zu machen und Solidarität und Hilfe anzufordern.
5) Zum Aufbau des Netzwerks sollten sich dezentrale Gruppen zusammenfinden, um nicht auf Lokalität beschränkte Arbeiten zu ermöglichen. Die Übersetzungsdienste werden durch freiwillige Beteiligte geleistet, die durch ihre Arbeit zur Verbesserung der Situation weltweit beitragen wollen.
6) Die Kontakte zu diplomatischen Kreisen, NGO`s und zu Hilfsorganisationen, die Vorort helfen können, sind notwendig. Das Projekt dient als Informations- und Navigationsportal über das, Notleidende Hilfe anfordern können und wodurch eine aktuelle Karte der Not weltweit erstellt werden kann, damit bestehende und neu entstehende Hilfsprojekte effektiver angewendet werden können.
7) Es (ihd) ist ein Mittel, die sensibilisierte Bevölkerung in den Reichen Ländern so zu motivieren, dass sie sich aktiv am Aufbau einer gerechten Welt beteiligt.
mögliche Vorgehensweisen
1. Erarbeitung eines Konzepts zur Software und Bedienung mit Kommunikations- und Informatikexperten
2. Suchen von Gruppen, die die Recherchen und Betreuung übernehmen wollen
3. Schulung der teilnehmenden Gruppen in Programmnutzung und Recherchearbeit
4. Bildung eines Expertenteams für die Begutachtung der gebündelten und vorverarbeiteten Informationen
5. Aufbau der Kanäle zur Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen über Presse und Massenmedien
6. Effektive Lösungsvorschläge veröffentlichen
7. Die Lösungsvorschläge sollen realistisch sein und dadurch überzeugen, so dass dadurch auch viele bisher Untätige guten Willens bewegt werden können, an Projekten der Menschlichkeit mitzuarbeiten
8. Entwicklung einer Bildsprache als basale Hilfssprache, womit die sprachlichen Barrieren überwunden werden können, um dadurch Menschen ohne internationaler Sprachkenntnisse auch erreichen zu können
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